Abb.: Atelier-Einblick 2015

Vita  Ausstellunsgverzeichnis

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Armin Scheid lebt und arbeitet seit 2000 in Köln.

Er studierte bei Joachim Peter Kastner an der

Universität Dortmund und an der Kunstakademie Düsseldorf. Anfang der 90er Jahre war er

künstlerischer Assistent von Norbert Tadeusz.

Seine Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen im

In- und Ausland vertreten.

"In der Werkgruppe „Elementarteilchen" spielt Armin Scheid mit unseren Sehgewohnheiten. Durch den Vorgang der Überblendung und einer daraus resultierenden Fragmentierung sind die dargestellten Figuren und Naturdarstellungen nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Erst bei intensiverer Betrachtung sehen wir mehr oder weniger deutliche Anklänge an Pflanzen, Landschaften, Architekturen oder Personen. Wie von gleißendem Licht weggeschmolzen werden die ursprünglichen Motive in Fragmente aufgelöst, formal verselbständigt, zum Teil auch aus ihrem ursprünglichen organischen Zusammenhang gerissen, zersplittert und zu dynamischen, kompositorisch spannenden Konstellationen angeordnet. Gerade auch die Zwischenräume – also das, was eigentlich Hintergrund ist – verselbständigen sich, werden zum überstrahlten Raum, der immer wieder in die Fläche umschlägt und der spannungsgeladenen Komposition gleichermaßen Kraft und Leichtigkeit verleiht."

Christiane-Valerie Gerhold, Katalogtext 2016 (Edition S/41):

DSV-KUNSTKONTOR

In den jüngeen Werkgruppen „Magnolia“ und „Elementarteilchen“ "...gelingt es Armin Scheid, sich neu zu erfinden und dabei doch stringent zu bleiben. Die Werkgruppe „Elementarteilchen“ stellt eine Weiterentwicklung der „Magnolia“-Reihe dar, indem der Künstler Blüten und Geäst zugunsten des Lichts in den Hintergrund treten lässt. Das Ergebnis ist eine fast abstrakte Struktur, die sich in ihrer Gegenständlichkeit auflöst und nur noch fragmentierte Motiv-Spuren in einem spannungsgeladenen Rhythmus voll gleißender Schönheit zurücklässt."

Kunstverein Kirschenpflücker, Köln, 2015

"Scheid übernimmt sichtbar die Entdeckungen der Abstraktion und der gegenstandslosen Malerei, bleibt aber gegenständlich. ... Das Ergebnis ist eine traditionelle Bildgattung, aber eine nicht herkömmliche Malerei, die das Sichtbare wiederholt, sondern eine,

die sich selbst feiert.“

Dr. phil. Benny Priddy, Ausstellungskatalog Museum Abtei Liesborn, 1997

"Da gibt es ein koloristisches Feuerwerk von sich übersteigernden Kontrasten und Abstufungen, die manchmal wie tropisch entzündet wirken, sich

beißen oder zwischen kalkiger oder metallischer

Kälte und glühender Wärme schwanken." 

Dr. phil. Renate Luise Kastner, 1995

 

english version:

Armin Scheid lives and works in Cologne since 2000. He studied with Joachim Peter Kastner at the University of Dortmund and the Kunstakademie Düsseldorf. At the beginning of the nineties he was artistic assistant for Norbert Tadeusz. His work is represented in collections at home and abroad

 

„…Armin Scheid plays with our visual habits. Due to the process of superimposition and a resulting fragmentation, the illustrated figures and representations of nature are not always recognizable at first sight. Only on closer examination we do see more or less clear notions of plants, landscapes, architectures or persons. As melted away by glaring light, the original motifs are resolved into fragments, formally autonomous, partly also torn from their original organic context, splintered and arranged into dynamic, compositionally exciting constellations. Especially the interspaces - that is actually the background - become self-sufficient, become a transcendent space, which always turns into the surface and gives the tension-loaded composition equally strength and lightness.“ 

Christiane-Valerie Gerhold, Katalogtext DSV KUNSTKONTOR 2016 (Edition S/41)

DSV-KUNSTKONTOR

 

„Among the most exciting work groups are "Magnolia" and „Elementarteilchen (Elementary Particles)“. In both Armin Scheid succeeds in reinventing himself and remaining stringent. The work group "Elementary Particles" represents a further development of the "Magnolia" series, by which the artist particularises blossoms, leaves and branches  in favor of the light. The result is an almost abstract structure that dissolves in its objectivity and leaves only fragmented motif traces in a tension-filled rhythm of full-blown beauty.“

Kunstverein Kirschenpflücker, Köln, 2015

 

„Scheid visibly takes over the discoveries of abstraction and non-representative painting, but remains figurative. ... The result is a traditional pictorial genre, but a non-conventional painting that repeats the visible, which celebrates itself.“

Dr. phil. Benny Priddy, Ausstellungskatalog Museum Abtei Liesborn, 1997

 

„There is a colouristic firework of exaggerated contrasts and gradations that sometimes seem to be tropically inflamed, on the edge of dissonating or switching between chalky or metallic coolness and glowing heat. „

Dr. phil. Renate Luise Kastner, 1995